Arbeitszeitgesetz

Alle Themen rund um das Arbeitszeitgesetz.

Reform der deutschen Arbeitszeitregeln

Laut dem deutschen Gesetzgeber darf die werktägliche Arbeitszeit von Arbeitnehmern acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. Nach dem Ende eines Arbeitstages steht der Arbeitskraft eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden zu.

Strafen Arbeitszeitgesetz

Welche Strafen drohen beim Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz?

Das Arbeitzeitgesetz (ArbZG) regelt die Höchstarbeitszeit pro Tag und pro Woche, die entsprechenden Pausenzeiten, sowie die Arbeit an Sonn- und Feiertagen. Der Arbeitgeber ist dementsprechend für die Einhaltung der jeweiligen Vorschriften verantwortlich. Außerdem muss er auch längere Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter aufzeichnen und diese Nachweise mindestens zwei Jahre lang aufbewahren.

Maximale Arbeitszeit und häufige Unklarheiten

Maximale Arbeitszeit und häufige Unklarheiten

Die Arbeitszeitregeln sind ein sehr umstrittenes Thema in der Arbeitswelt. Die maximale Arbeitszeit ist den meisten Arbeitnehmern bekannt. Grundsatz ist, dass die Gesamtarbeitszeit inklusive Überstunden am Tag zehn Stunden nicht überschreiten darf (§ 3 ArbZG). Pro Arbeitswoche mit sechs Werktagen sind daher 60 Stunden das Maximum. Aber wer ist verantwortlich für die Einhaltung der maximalen Arbeitszeit?

Arbeitszeiterfassungsgesetz

Was besagt das Arbeitszeitgesetz?

Das Arbeitszeitgesetz besagt, dass jeder Arbeitgebende gesetzlich verpflichtet ist, die geleistete Arbeitszeit seiner Mitarbeitern zu dokumentieren. Am 14. Mai 2019 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung neu bestimmt.